Schulstandorte Rußheim und Liedolsheim sind sicher

Wer etwas anderes sagt ist entweder nicht richtig informiert oder verunsichert wider besseren Wissens.

Dies stellt CDU-Vorsitzender Dieter F. Threumer nach Gesprächen mit Landtagsabgeordneten Joachim Kößler und Ministerpräsident Stefan Mappus klar.

Immer wieder geistert das Gerücht die Schulen würden zusammen gelegt und der Standort Rußheim sei dabei gefährdet. Das Kultusministerium hat seine Linie schon vor zwei Jahren dargelegt. Die amtierende Kultusministerin, Marion Schick, bestätigt die wohnortnahe Schule, was dazu führt, dass im ländlichen Raum, wie z.B. im Schwarzwald sogar Zwergschulen wieder eingeführt wurden. Danach sollen Grundschüler möglichst am Wohnort zur Schule gehen können. Dies gilt auch für Rußheim!

Wie dies unter einer anderen Regierung aussehen würde, kann heute niemand voraussagen. Das von der Opposition geforderte Gesamtschulkonzept dagegen erfordert größere Schulzentren, weshalb mit großer Wahrscheinlichkeit kleinere Schulen tatsächlich gefährdet wären. Jedenfalls ist dies, abgesehen von der absinkenden Beschulungsqualität – Belege können in anderen Bundesländer bereits besichtigt werden – finanziell nicht gesichert. Es hat noch niemand vorgerechnet, wo dieser finanzielle Mehrbedarf her kommen soll. Wenn dann auch noch die Studiengebühren fallen sollen, kann dies nur durch extreme Mehrverschuldung oder mit Qualitätsverschlechterung bezahlt werden.

Dettenheim treibt jedenfalls mit Hochdruck das Neubaugebiet Nord-West VI voran. Dies würde nicht nur den zweiten Kindergartenstandort festigen, sondern zudem mit Sicherheit auch mehr Kinder zur Schule bringen. Wenn dann auch noch Eltern darauf verzichten, ihre Kinder nach Graben zu exportieren, kann das unserem Gemeindeleben nur dienlich sein. Schauen wir also angstfrei und mit Zuversicht in die Zukunft! Die Schule in Rußheim bleibt!